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Geboren wurde ich am 3. April 1964 in Koblenz.
Die Schule besuchte ich von 1970 bis 1983 in Düsseldorf und Sankt Augustin, wo ich auch das Abitur machte.
Als Wehrpflichtiger war ich 1983/84 in München, Hamm und Bonn beim Sanitätsdienst der Bundeswehr.
Danach studierte ich von 1984 bis 1990 an der FU Berlin Politische Wissenschaft.
Zu meinem Abschluss als Diplompolitologe gelangte ich 1990 dank einer Arbeit über die Krise und das Ende des Sportsystems der DDR.
Während des Studiums von 1986 bis 1989 arbeitete ich als Schwimmtrainer bei einem Berliner Schwimmverein.
Außerdem war ich während des Studiums von 1984 bis 1989 Redakteur
der Monatszeitschrift "antimilitarismus information" (ami) in Berlin, ein Blatt, das es nicht mehr gibt (s. "Jungle World").
An einer Dissertation versuchte ich mich von 1990 bis 1993: Ich erforschte ein sportsoziologisches Thema, aber mangels genügend finanzieller Ausstattung gab ich den Plan, Doktor zu werden, auf und wandte mich verstärkt dem Journalismus zu.
Von 1992 bis 1994 war ich Herausgeber der (leider auch nicht mehr existierenden) Zweimonatszeitschrift "Sportkritik. Die Zeitung gegen das Unentschieden" (zusammen mit Michael Bolten).
Während ich schon für viele Blätter als Printjournalist arbeitete,
absolvierte ich 1993/94 am "Potsdam Kolleg" in Berlin eine Fortbildung zum Fernsehjournalisten,
dem zwar einzelne Beiträge im ORB und SFB folgten, nicht aber eine Fernsehkarriere.
1994 wurde ich stattdessen (bis 1997) Leiter des Sportressorts der "jungen Welt",
als deren stellvertretender Chefredakteur ich zusätzlich seit 1995 fungierte.
Ab 1997 arbeitete ich als freier Journalist für eine ganze Reihe von Tages- und Wochenzeitungen,
unter anderem für die "Jungle World" und den "Freitag".
In dieser Zeit schrieb ich auch zusammen mit Knud Kohr das Buch "Kampftage. Die Geschichte des deutschen Berufsboxens".
Es erschien im Jahr 2000 im Verlag Die Werkstatt .
Gleichfalls im Jahr 2000 erschien im damals noch in Hamburg sitzenden Rotbuch-Verlag mein Buch "Doping".
Im Jahr 2000 begann ich auch gemeinsam mit Martin Hoffmann für den Werkstatt-Verlag die Buchreihe "abenteuer: Sport" herauszugeben und zu lektorieren. Wir brachten es auf fünf Bände, bei zweien bin ich auch als Autor tätig gewesen:
2001 erschien das Buch "Triathlon. Geschichte, Kultur, Praxis", das ich gemeinsam mit Frank Ketterer verfasste. Und im Jahr 2002 kam das Buch "Schwimmen. Geschichte, Kultur, Praxis" raus.
Eine halbe Stelle als Sportredakteur trat ich 2001 beim "Neuen Deutschland" in Berlin an.
Dort war ich bis Januar 2002 tätig, danach ging es als Freelancer weiter.
Im Jahr 2003 wurde ich CvD der Wochenzeitung "Jungle World", was ich bis 2004 blieb.
Unter anderem war ich verantwortlich für die im Juni 2004 erschienene Israel-Sonderausgabe (Nr. 27/04),
bei deren Würdigung die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" auch mich erwähnte: "Mit seinem - wenn auch ungebügelten - Hemd und der Bundfaltenhose strahlt Chef vom Dienst Martin Krauß eine ganz und gar unlinke Seriosität aus."
"Schmeling. Die Karriere eines Jahrhundertdeutschen", eine Biografie des Boxers, erschien im Jahr 2005 im Werkstatt-Verlag,
drei Wochen nach Schmelings Tod.
Nach Hamburg zum Fußballmagazin "Rund" zog es mich im Sommer 2005.
Dort war ich CvD, was gerade während der Fußball-WM 2006 nicht stressfrei war. "Rund" wurde 2007 leider eingestellt, ich zog wieder nach Berlin zurück.
Seit Juli 2007 arbeite ich wieder als glücklicher Freiberufler in Berlin.
Unter anderem erschien 2008 das von mir gemeinsam mit Rolf-Günther Schulze herausgegebene Buch "Wer macht den Sport kaputt? Doping, Kontrolle und Menschenwürde" im Berliner Verbrecher-Verlag.
Und im Mai 2009 wird die Hörbiografie "Muhammad Ali. Ein Leben" im Argon-Verlag erscheinen. Weitere Bücher sind in Arbeit.
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